ForscherassistentInnen

ForscherassistentInnen In der Mittagsfreizeit ist die Forscherwerkstatt täglich geöffnet. Hier ist es ganz ruhig, etwa zehn Kinder sind intensiv beschäftigt. Wer hereinkommt, wird von ForscherassistentInnen begrüßt:

"Hallo, ihr müsst euch erstmal hier eintragen. Die wichtigste Regel ist nicht laut sein - wegen der Tiere. Es gibt hier Geckos, Wasserschildkröten, Bartagamen, Stabheuschrecken und zwei Schlangen, die brauchen alle Ruhe. Dafür haben wir die Lärmampel, die darf nie auf "Rot" gehen! Ich zeig euch dann die Tiere, es dürfen nur drei Menschen gleichzeitig bei den Terrarien sein!"

Ömer, Klasse 3 (2012)

In der Tierecke gibt es eine Menge Erklärungen. Neben diesen "Führungen" gehört zu den Aufgaben der ForscherassistentInnen auch die Pflege der Tiere und Pflanzen, die ein Geschenk des Botanischen Gartens der Universität waren (darunter Kakao- und Kaffeepflanzen, Papyrus oder die fleischfressende Venusfalle). Darüber hinaus ordnen und sortieren sie die vielen Fachbücher in Themenbereiche oder leiten andere Kinder bei den "Spielen" zum Stromkreis oder bei den Experimentekisten an.

Später findet der Forscherassistenzkurs statt, heute auch mit den erfahrenen AssistentInnen. Es geht um die jährliche Forscherreise. 2012 waren sie ganz weit weg in Franken und haben dort die Geschichte der Erde in einem Forschercamp erforscht. Von Versteinerungen bis zu seltenen Pflanzen reichte der "Schatz", der gefunden wurde. Und nebenbei lernte man noch Pizza backen im Steinofen: "Die beste Pizza der Welt!" Da war Ganztagsschule tatsächlich den ganzen Tag ...

2013 ging es mit den kleinen ForscherInnen auf große Segeltour auf der Ostsee.